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Clubassistentenausbildung in Würzburg

Ausbildung der ÜL

11.09.2013 |


Die Arbeit im Verein würde ohne ehrenamtlich engagierte Jugendliche, die ihre Trainer unterstützen und auch selbstständig Kinder- und Jugendgruppen übernehmen, nicht bzw. schlecht funktionieren. Damit die (angehenden) Kindertrainer aber wissen, was zu tun ist, bietet der Landesverband einmal pro Jahr die Clubassistentenausbildung an.

Dort lernen alle Wissbegierigen, die im Bereich Kinder- und Jugendtraining tätigen sind, was es zu beachten gibt und welche Tipps & Tricks das Leben leichter machen. Am Donnerstag ging es von Vaterstetten aus los ins unterfränkische Würzburg. Nach einer dreistündigen Autofahrt mit guter Laune und lauter Musik kamen wir voller Vorfreude dort an. Nach in Beschlagnahme der Zimmer und erstem Beschnuppern der weiteren Teilnehmer startete es gleich mit Theorie. Dabei wurden unteranderem die Grundlagen der Trainingslehre und Ernährung behandelt. Auch wenn wir bereits vieles zum Thema Ernährung durch Schule und Ausbildung wussten, lernten wir viel Neues. Es ist eben doch erstaunlich wie groß der Unterschied des Energiebedarfs zwischen Kindern und Erwachsenen ist! Um uns damit nicht zu sehr zu langweilen ging es nach dem füllenden Abendessen (wo der ein oder andere die zuvor gelernten Ernährungstipps wohl vergessen, oder gekonnt ignoriert hatte) weiter mit Praxis. Nach einem knackigen Aufwärmen zeigten uns die Referenten, Susi und Thommy, wie wir als Trainer, Grundtechniken Anfängern möglichst einfach und strukturiert vermitteln können. Nach einem kurzen Kampf wer als erstes duschen darf, setzen wir uns noch gemütlich in den Zimmern zusammen und ließen den Abend noch sehr lustig ausklingen. Der Freitag war, nach einer kurzen Praxiseinheit, gefüllt mit viel wichtiger Theorie, die aber glücklicherweise auch sehr lustig rübergebracht wurde. In kleinen Gruppen durften wir verschiedenste Aktivitäten mit Kinder/Jugendgruppen planen. Dabei mussten wir nicht nur einmal feststellen, dass es erstaunlich schwierig war an alles Organisatorische zu denken und nicht beim Grillen auf einmal ohne Grill dazustehen.

Am nächsten Morgen krochen wir - inzwischen recht zombiehaft - zum Frühsport aus unseren Betten, wodurch das Frühstück danach umso schmackhafter wurde. Danach ging es mit der superlustigen Erlebnispädagogik weiter, wo selbst die ältesten von uns wieder zu kleinen Kindern wurden. Ob Stangen und Seile rauf- und runter klettern oder sich zu Affen im Dschungel-Parcours machen, da hat wirklich in jedem den Spieltrieb geweckt. Hierbei wurde vor allem auf Team-Work und Gefahrenvermeidung geachtet. Kurz darauf ging es an die Fehlerkorrektur, bei dem man sich von dem Motto leiten ließ: "Mehr Lob als Tadel". Am Ende des Tages durften wir unsere gelernten Kenntnisse unter Beweis stellen indem wir eine kurze theoretische Prüfung und eine praktische Lehrübung ablegten. Dabei war das Hauptaugenmerk darauf gelegt, dass man die Techniken einfach und verständlich an den Trainingsteilnehmer bringt. Abends gingen wir gemeinsam ins nahegelegene Bistro, wo sich die Fußball wütigen Fans das Champions League Spiel ansehen und der Rest gemütlich zusammensitzen und ratschen konnte. Der letzte Tag behandelte Bereiche des Jugendschutzes. Nach einem Vortrag über präventive Maßnahmen im sportlichen Umfeld, wurde die Clubassistentenausbildung mit einer kleinen Massageeinheit beendet. Insgesamt waren es vier sehr lustige und lehrreiche Tage, bei denen wir sowohl neue Freunde als auch viele neue Einblicke bekamen.