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Wer schwitzt, macht was falsch!

Trainingslager in Inzell

11.11.2011 |


Am 4. November war es wieder soweit: Das Trainingslager in Inzell stand vor der Tür. Mit gepackten Taschen und kompletter Trainingsausrüstung ging's am Freitagabend in Fahrtgemeinschaften los.

Im Feriendorf angekommen wurden erst die Blockhütten bezogen, bevor man sich einen kleinen Abendsnack im Stüberl genehmigte und sich ein wenig zur dezenten Hintergrundmusik tänzerisch bewegte. Ein Teil der Gruppe sogar bis spät in die frühen Morgenstunden… Nach einer langen bzw. eher kurzen Nacht mit mehr oder weniger Schlaf ging es am Samstag mit dem eigentlichen Training los. Die erste Einheit des Tages beschäftigte sich mit Stocktechniken. Dort zeigte Andi verschiedene Übungsformen für eine koordinative Schulung der Bewegungsabläufe mit dem armlangen Trainingsgerät. Gleich im Anschluss zeigte ein anderer Andi (P.) Techniken aus dem Bereich des Trappings. Dabei ist das erklärte Ziel durch geschicktes Blockieren der gegnerischen Arme einen taktischen Vorteil im Kampf zu erlangen. Konnte man die "Verknotungen" einmal erfolgreich umsetzen, stand der Gegner immer sehr wehrlos da. Aber zum Glück will uns der Trainingspartner ja nichts Böses, da kann man ihn so was schon mal machen lassen. Nach dem ersten Durchgang ging's dann auch zum Essen und in die wohlverdiente Mittagspause. Dank sonnigem Spätherbstwetter nutzte manch einer die Zeit mit Slackline laufen, Softstick-Training oder einfach zum Dösen und Ausruhen.

Der sportliche Teil des Nachmittags ging weiter mit Fußtechniken aus dem Gong Fu mit Norbert. Verschiedene Ausführungen und Abwehrvarianten brachten den einen oder anderen Teilnehmern doch schon mal ins Schwitzen. Aber das lag natürlich auch an der Sonne und dem schönen Wetter, weswegen das Training auf der nahegelegenen Tartanbahn im Freien stattfand. Für die anschließende Wurfeinheit von Brandy haben sich dann alle wieder auf die Halle als Trainingsort geeinigt. Auf Matten fällt es sich halt besser und a weng weicher als draußen auf den harten Boden. Ausheber und Schulterwurf - Klassiker, die mit kleinen technischen Raffinessen gut aufgebaut und vermittelt wurden. Puhh … geschafft … jetzt die Entspannungseinheit: Yoga. Weit gefehlt! Yoga - ja! Entspannung pur - naja! Da wurde noch mal ganz schön geschwitzt als Martin zu fröhlicher Wasserplätschermusik die Teilnehmer ein letztes Mal für diesen Tag stark forderte. Die endgültige Entspannung war durch den Saunenbesuch im nahen Inzell nach dem Abendessen schließlich für jeden gewährleistet. Auch dieser Abend wurde mit tänzerischen Bewegungen und Geburtstagsständchen für einen Teilnehmer begangen. Nach einer weiteren langen bzw. kurzen Nacht ließ Alex K. mit seinem Aufwärmen wieder alle kräftig schwitzen und brachte die Teilnehmer gleich auf Betriebstemperatur für die folgende Fighting-Einheit von Matze. Fuß- und Faustatemis, ein bissl Wurf und am Boden spielen, ja das macht den Ju-Jutsu-Ka froh. Da das Wetter immer noch richtig schön war, legten sich alle nach den Vorbreitungen für die Abreise zum Sonnen auf die Wiese, um zu entspannen bevor es mit dem nächsten Trainingsteil weiterging. Hier wurde Jeet Kune Do (=JKD) mit seinen Reaktionsvarianten in Selbstverteidigungssituationen behandelt. Mittels Stock, Messer und Pratzen erklärte Andi P. die fünf grundsätzlichen Arten des JKD einen Treffer zu landen. Etwas abgekämpft vom Training freuten sich alle auf die Abschlussmassage, die Alex P. und Babsi anleiteten. Schließlich ging's nach großer Verabschiedungsrunde mit schwer verdienter Müdigkeit gen Heimat. Und in einem Jahr ist's dann wieder soweit, und es heißt: Inzell wir kommen!